Reinigung von Oberflächen

Unverzichtbarer Bestandteil der Produktion

Im Bereich der industriellen Baugruppenreinigung sind verschiedene Reinigungsverfahren unverzichtbarer Bestandteil vieler Produktions- und Beschichtungsprozesse. Sie dienen zur Beseitigung unerwünschter Schichten oder Partikel von Bauteiloberflächen und gewährleisten eine optimale Weiterverarbeitung. Reinigungsverfahren werden nach ihrem Wirkprinzip unterschieden. Neben thermischen, mechanischen und strahlenden Verfahren sind vor allem auch strömungstechnische (z.B. Ultraschall) und chemische Reinigungsmethoden etabliert. Oftmals werden auch verschiedene Reinigungsansätze kombiniert, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Folgendes Beispiel zeigt allerdings, dass Rückstände eines Reinigungsprozesses den zuvor aufwendig erzielten Reinigungseffekt im Handumdrehen zunichte machen können.

Tensid in action

Tensidrückstände als Verursacher von Haftungsproblemen

Kleine Ursache - Große Wirkung

Trotz einer aufwendigen Entfettung und einer nachfolgenden Plasmareinigung kam es auf einer Nickeloberfläche zu Haftungsproblemen. Zur Klärung dieser Problematik wurde mittels ToF-SIMS die laterale Verteilung der nachgewiesenen Substanzen untersucht. Die Analysen ergaben, dass auf der Oberfläche des gereinigten Metalls Dodecylbenzolsulfonsäure (DDBS) nachgewiesen werden konnte. Diese Substanz wurde als Bestandteil des verwendeten Waschzusatzes identifiziert und war aufgrund eines unzulänglichen Klarspülens nicht vollständig von der Metalloberfläche entfernt worden. Auch die nachfolgende Plasmareinigung konnte die DDBS-Rückstände nicht vollständig entfernen, so dass die Tensidreste ein Haftungsversagen im nächsten Produktionsschritt auslösten. Basierend auf diesen Analyseresultaten konnte die Endreinigung der Ni-Bleche optimiert und die Ausfallquote aufgrund von Haftungsproblemen erheblich reduziert werden.

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