Rauheit von Implantaten

Optische Profilometrie: Methode zur kontaktfreien Beurteilung der Oberflächentopographie

Unter Endoprothesen versteht man Implantate, die geschädigte Gewebebereiche (z.B. Gelenke, Herzklappen, ...) dauerhaft ganz oder teilweise ersetzen. Da die Oberfläche einer Prothese im direkten Kontakt zum umliegenden Gewebe steht, kommt ihrer Beschaffenheit im Hinblick auf den operativen Erfolg eine besondere Bedeutung zu. Hersteller von Implantaten sind daher bemüht, ihre Produkte durch mechanische und chemische Behandlungen (z.B. Ätzen, Strahlen, chemische Funktionalisierung, ...) möglichst optimal auf den jeweiligen Einsatzzweck vorzubereiten. Die Kontrolle der durch solche Behandlungen erzeugten Oberflächentopographien kann mit Hilfe der optischen Profilometrie erfolgen.

Dental Implant

Kontaktlose Bestimmung der mittleren Rauheit

Prozesskontrolle bei der Herstellung von Dentalimplantaten

Zahnimplantate werden mittels Gewinden im Kiefer verankert. Für den Erfolg der Implantation wurde vom Hersteller ein einheitlicher Rauheitsgrad bei Gewindegang und Gewindegrat angestrebt. Daher wurden im unten gezeigten Beispiel ein Zahnimplantat untersucht und die Rauheitswerte in den Gewindegängen mit denen der Gewindegrate verglichen. Es zeigt sich, dass die Gewindegänge eine geringere mittlere Rauheit (Ra) aufweisen als die Grate des Gewindes. Durch entsprechende Modifikationen der Oberflächenvorbehandlung konnten die Rauheitswerte erfolgreich angeglichen werden.

 

 

 

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